Regionsdaten

Wirtschaft & Arbeitsmarkt

Datenstand: 2016

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (SVB) sowie der Erwerbstätigen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte plus Beamte, geringfügig Beschäftigte, Selbstständige und mithelfende Familienangehörige) entwickelt sich in der Region München seit Jahren sehr positiv. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der Arbeitsplätze mit 26,5 Prozent viel schneller an als die Bevölkerung (+ 11,0 %). Spitzenreiter unter den Landkreisen ist der Landkreis München. Hier entstanden in den vergangen zehn Jahren gut 50.000 neue Arbeitsplätze (+ 29,5 %).

Die Arbeitsplatzdichte (Anteil SVB am Arbeitsort je 1.000 Einwohner) ist in den vergangenen zehn Jahren in der Region somit gestiegen. Das gilt für alle Landkreise und die Stadt München.

Der Arbeitsplatzbesatz gibt das Verhältnis von Arbeitsplätzen und Beschäftigten an einem Ort an. Ein Verhältnis von 1,0 bedeutet einen (rechnerischen) Ausgleich zwischen Arbeitsplätzen und Beschäftigten, eines deutlich über 1,0 deutet auf „Einpendlerräume“
hin, ein solches deutlich unter 1,0 auf „Auspendlerräume“. Der Landkreis München ist mit einem Verhältnis von 1,64 ein Einpendlerraum während der Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem Verhältnis von 0,57 ein Auspendlerraum ist.

Die Arbeitslosenquote ist in der Region München mit 3,6 Prozent 2016 wieder auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. In Bayern liegt sie bei 3,5 Prozent. Im Vergleich der Landkreise hat der Landkreis Erding mit 1,9 die niedigste Arbeitslosenquote.

Die Wirtschaftsstärke der Region München wächst nach der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2009 mit hoher Dynamik. Das BIP lag 2015 bei rund 171 Mio. €. Die Region München trägt somit knapp ein Drittel zum bayerischen BIP bei, obwohl nur rund 22 Prozent der Einwohner Bayerns in der Region leben.

Die verfügbaren Einkommen insgesamt und pro Einwohner sind in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Von knapp 24.000 € auf etwa 27.000 € pro Einwohner. Am höchsten liegen die verfügbaren Einkommen pro Einwohner im Landkreis Starnberg.