Verkehrskonzept

Raum München Nord

seit Februar 2015

Der Landkreis Dachau, die Landeshauptstadt München sowie die Landkreise München und Freising haben im April 2017 vereinbart für den Raum München Nord ein übergreifendes Verkehrskonzept zu erarbeiten. In dem Prozess sollen ausgehend von einer umfassenden Analyse in den Bereichen Mobilität, Siedlungsentwicklung und Freiraum unterschiedliche Zukunftsszenarien entwickelt und mit den beteiligten 40 Kommunen erörtert werden. Das aus den unterschiedlichen Szenarien abgeleitete Vorzugszenario wird Grundlage für das integrierte Entwicklungskonzept, das konkrete Zukunftsmaßnahmen und Projekte enthalten wird. Auch erarbeitet werden sollen Vorschläge zur Organisation der zukünftigen Zusammenarbeit und der nächsten konkreten Schritte.

Hintergrund des Prozesses ist das starke Arbeitsplatz- und Bevölkerungswachstum und die Zunahme des Verkehrs sowie die Notwendigkeit diese Herausforderungen im Raum München Nord gemeinsam zu bearbeiten. Vorangegangen waren bereits zwei Verkehrskonferenzen in Dachau und in Karlsfeld, in denen die beteiligten Kommunen Ziele und Inhalte der gemeinsamen Arbeit abgesteckt haben.

Der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) berät die Beteiligten fachlich und konzeptionell und führte ein VgV-Verfahren zur Vergabe der Planungsleistungen durch. Inzwischen hat ein interdisziplinäres Team aus Verkehrs- und Stadtplanern, Architekten, Landschaftsarchitekten sowie Moderatoren die Arbeit aufgenommen. Der Abschluss des Projektes ist für Oktober 2019 vorgesehen.

Finanziert wird die Erstellung des Konzeptes sowie die Durchführung des Prozesses von der Landeshauptstadt München, den beteiligten Landkreisen und dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr. Die Konsortialführung liegt beim Landkreis Dachau.