Machbarkeitsstudie Kinderhaus Grafing

2013 bis 2018

In Grafing sind die Betreuungsangebote für Kinder knapp. Vom Krippenplatz bis hin zur Mittagsbetreuung in der Schule fehlt es an ausreichenden Angeboten. Dem soll ein Kinderhaus Abhilfe schaffen. Die Stadt Grafing hatte 2013 den Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) mit einer Machbarkeitsstudie für ein Kinderhaus beauftragt.

Das künftige Kinderhaus soll auf einem gemeindeeigenen Grundstück in der Nähe des Freizeitgeländes – Sportanlagen, Freibad und Eisstadion – entstehen. Der nicht unerhebliche Lärm, der vom Freizeitgelände auf die naheliegende Wohnbebauung ausgeht, sollte jedoch nicht noch zusätzlich verstärkt werden.

Die Planer des PV haben daher in ihrem städtebaulichen Entwurf einen länglichen Baukörper vorgesehen, der auch als Lärmschutz hin zum Wohngebiet dient. Darüber hinaus machten die besondere Lage des Kinderhauses und die gewünschten Nutzungen eine detailierte Hochbaustudie nötig. Die PV-Experten haben in ihren Entwürfen das komplette Raumkonzept mit Wandhöhen und Grundrissen erarbeitet. Dieses bildet die optimale Grundlage für die Erstellung des Bebauungsplans.

Relativ schnell war klar, dass der Bring- und Abholverkehr zum Kinderhaus die verkehrliche Situation noch schwieriger machen würde. Da es ohnehin an warmen Sommertagen oder bei Veranstaltungen im Eisstadion eng und chaotisch auf der Straße zum Stadion zugeht, musste auch die Straßenführung und -planung neu überdacht werden.

Auch dieses Thema bearbeiteten die PV-Planer und erstellten eine völlig neue Straßenplanung. Die künftige Straße sieht eine Wendemöglichkeit vor dem Kinderhaus vor. Zudem wurden auch für die bisherigen Stellplätze, Parkplätze und Vorplätze rund um Schwimmbad und Sportanlagen neue Ideen und Konzepte entwickelt.